Libertin singt Brel Libertin - Gib mir einen Grund
Libertin singt Brel

Jacques Brel, geboren in Brüssel, gestorben in Paris, beerdigt auf den Marquesas. Seine Chansons sind kleine Dramen, Geschichten aus dem Alltag. Episoden um Sehnsucht und Leidenschaft, den Tod und das Leben, die Liebe, den ewigen Kampf der Geschlechter, tiefe Freundschaft und die bucklige Familie.

Libertin, im Saarland geboren, lernt in der Schule nur sehr mühsam die französische Sprache und schafft die Abschlussprüfung mit Ach und Krach mit einer vier. Mit 17 hört er eine Radiosendung über Jacques Brel und ist von der Intensität der Lieder sehr beeindruckt. Kurz darauf entdeckt er Klaus Hoffmann und Michael Heltau, die Brel auf deutsch in unterschiedlichem Übersetzungen singen. Libertin macht zu der Zeit improvisierte Musik und legt viel mehr Wert auf Ausdruck als auf technische Finessen. Trotz allem nimmt er auch Gesangs- und Klavierunterricht um später mal Musik zu studieren. Ne me quitte pas und ces gens la werden neben anderen Chansons und Jazzstandards Teil des Musikprogramms.

2004 - Zurück zu den Wurzeln

In den 80er Jahren singt Libertin in einer Popband eigene Stücke im Stile von Sade und Kid Creole. Ende der 80er nimmt er einen Job als Promoter in der Musikindustrie an und tritt von der Bühne ab.

Im Dezember 2004 ergibt sich ein ausgiebiger Austausch mit Tevoda (eine schwäbische Mundartdichterin) in dem man beschließt gemeinsam eine Lesung in Köln zu organisieren. Libertin stellt dazu ein Programm aus 9 Chansons zusammen. 18 Zuschauer erlebten einen emotional äußerst intensiven Abend unter dem Motto "So isch la vie - Blind Date". Libertin beschließt das Programm weiter auszubauen.

Jazzfabrik und Akkordeon

In den Jahren 2005 - 2008 folgen viele Auftritte in Cafés und Clubs. 2007 findet Libertin mit dem hervorragenden Akkordeonisten Alexander Pankov musikalische Verstärkung. Gemeinsam mit Susanne Vargas als Produzentin wird ein Album eingespielt.